Monatsarchiv: Februar 2019

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Wüste, Fasten, Verzicht

 


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Wüstenerfahrung

Als ich vor einigen Jahren in Jericho in der Wüste bei großer Hitze die hl. Messe gefeiert habe konnte ich spüren, welch eine menschliche Last die Hitze sein kann. Aus der hl. Schrift wissen wir, dass Jesus 40 Tage in der Wüste gefastet hat. Er hat als Mensch gelitten und die Versuchungen des Teufels hautnah erlebt. Sein hl. Fasten, sein Gebet, sein Leiden ist für uns alle zum Segen geworden.
Mit dem Aschermittwoch beginnen diese hl. 40 Tage. Versuchen auch Sie ein kleines Opfer der Entsagung zu tun. Alles was aus Liebe zu Gott im Verborgenen geschieht wird auf das Konto deiner Seele geschrieben. Wenn wir Christen die Fastenzeit nur so irgendwie an uns vorbei gehen lassen haben wir verloren. Die Vorbereitung auf Ostern muss uns treffen und zwar tief in der Seele.
Das Wüstenerlebnis von Jericho zeigt, dass auch in der Hitze des Tages Gott ganz nahe sein kann. „Das ist mein Leib, der für Euch hingegeben wird.“ Gott gibt auch in diesen Tagen des Fastens seine Stärke jenen, die durch menschliche Schwachheit und Sünde niedergebeugt sind. Bereiten wir uns auch durch eine gute Beichte, Beichtaussprache für das große Fest der Erlösung. Ich begleite Euch dazu mit dem priesterlichen Gebet und Segen.
Ich wünsche Euch ein Fasten und Beten, das Gott gefallen kann. Aus dem Leiden wird Segen, aus dem Segen kommt das Licht von Ostern.
Kreisdechant Franz Brei

Bewegende Reise nach Indien

Trommler-2019-3-neu-6Seit 23 Jahren durfte ich erstmals wieder den Subkontinent Indien besuchen. Mit unserem Bischof und der diözesanen Delegation besuchten wir die Partnerdiözese von Eisenstadt, Kanjirapally.
In den 14 Tagen waren wir unterwegs in Krankenhäuser, bei den Ordensgemeinschaften, den Bischöfen und die Heimat des Forchtensteiner Pfarrers Aby Mathew Puthumana. Höhepunkt war die Weihe der neu gebauten Kirche von Kumily.

 

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Taufe, Firmung und Erstkommunion im syromalabarischen Ritus durch Kreisdechant Franz Brei und Pfarrer Aby Mathew Puthumana.

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Diese Ordensschwester erinnerte mich an die hl. Mutter Teresa, die klein aber darum so groß war.

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11. Februar Fest unserer lieben Frau von Lourdes

Trommler-2019-2---1-Seite-3Der 11. Februar 1858 war für das südfranzösische Mädchen Bernadette Soubirous ein einschneidender Tag für ihr kurzes Leben. Beim Holz sammeln an der Grotte Massabielle zeigte sich ganz plötzlich die schöne Dame mit dem weißen Gewand und dem blauen Gürtel. Mit diesem Tag konnte Bernadette zwar die Schönheit des Himmels sehen, aber zugleich musste sie die Abneigung, den Spott und die Verachtung nicht weniger Menschen erfahren. Bis das Wunder von Lourdes von einer kirchlichen Kommission anerkannt wurde musste das kleine Mädchen viele Schmähungen und Unrecht über ihre Seele ergehen lassen. 18 mal zeigte sich Maria in der Grotte mit den besonderen Botschaften für die damalige aber auch für unsere Zeit.
Lourdes ist ein Ort wo Himmel und Erde sich berühren. Die vielen tausende Kranken bekommen gerade an diesem Ort Trost und Kraft um ihre Krankheit zu tragen. Nicht wenige durften sogar plötzlich wieder geheilt werden. Auch die unzähligen seelisch erkrankten Menschen können dort neu aufatmen. Demut, Einfachheit des Herzens und die Bereitschaft zum Gebet wurde für Bernadette ein Auftrag des Himmels die Botschaft des Glaubens jenen zu verkünden, deren Herz verschlossen ist.
Kreisdechant Franz Brei