Category Archives: Allgemein

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Himmelfahrt Mariens ein wunderbares Fest

Liebe Pfarrbevölkerung von Deutschkreutz!

Trommler-2019-8-4Der Himmelfahrtstag Mariens ist ein Tag wo in der kirchlichen Liturgie jährlich Blumen und Kräuter gesegnet werden. Was Papst Pius XII. im Dogma feierlich verkündet hat, feiern wir mit viel Freude im Glauben. Die Verehrung Mariens ist für jeden Katholiken eine Freude, wenn er begriffen hat, wer Maria ist. Ich danke Gott, dass er auch in unserer Zeit Menschen im Herzen zutiefst berührt. Und diese von der Liebe Gottes erfüllte Menschen sind wichtig für ein gutes und gesundes Blühen jeder Pfarre.
Was sehen wir, wenn wir die Kirchtür öffnen? Was wird uns gezeigt, wenn wir nach vorne in der Kirche gehen? Es ist nicht nur Christus, sondern auch seine heiligste Mutter Maria. Warum pilgern so viele Christen zu den Wallfahrtsorten dieser Welt? Sie machen sich auf. Sie machen aber auch innerlich ihre Herzen auf für Jesus und Maria.
Der Gottesmutter weihe ich jedes Jahr unsere Pfarre Deutschkreutz, weil ich fest überzeugt bin, dass Maria mit ihrer himmlischen Kraft alles in unserer Pfarre begleitet. Ich lade alle herzlich ein am 15. August zum feierlichen Gottesdienst in die Kirche zu kommen.
Mit Maria lasst uns beten:

Euer

Kreisdechant Franz Brei

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, niemals ist es gehört worden, dass du jemand verlassen hättest, der zu dir seine Zuflucht nahm, deine Hilfe anrief und dich um deine Fürbitte anflehte!

Von solchem Vertrauen beseelt, eile ich zu dir, o Jungfrau der Jungfrauen und Mutter. Zu dir komme ich, seufzend stehe ich Sünder vor dir.

O Mutter des Ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich! Amen.

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Ist der Ministrantendienst noch ein Ehrendienst für Gott? JA!

Kreisdechant Franz Brei rechts im Bild mit seinem Zwillingsbruder Johannes als Ministranten in Feldkirch-Altenstadt, Vorarlberg 1978

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Herzlichen Dank jenen Eltern die bereit sind, ihre Kinder als Ministranten und Ministrantinnen in die Kirche zu schicken. Wir von der Pfarre wissen, dass es immer schwieriger wird und viele schon in anderen Vereinen, Musik, Feuerwehr und Sport, tätig sind. Dennoch freuen wir uns auf jene neuen Ministranten die bereit sind, diesen wertvollen Altardienst für Gott und unsere Pfarre zu verrichten.
Ich möchte auch an dieser Stelle nochmals allen recht herzlich danken, die mehrere Jahre diesen Dienst getan haben. Besonderen Dank möchte ich den Betreuern der Ministranten sagen, die sich mehrmals mit ihnen zu Proben und Spiele treffen.
Wenn Eltern selbst den Gottesdienst am Sonntag besuchen wird die familiäre Atmosphäre auch in dieser Stunde spürbar. Das gute religiöse Vorbild der Eltern ist Glaubensbeispiel, das schon bei der Taufe versprochen wurde. Wenn Kinder und Eltern gemeinsam beten wird auch die Pfarre zutiefst bereichert. Der Glaube darf nicht nur im sonntäglichen Gottesdienst gelebt werden, er muss vielmehr daheim tief verwurzelt beginnen. Der Altardienst ist deshalb nicht nur ein bisschen ministrieren, sondern es ist ein Hintreten zum Altar wo das Licht des Glaubens geschenkt wird und in die Herzen auch all derer kommt, die mit Freude und Liebe diesen wichtigen Ministrantendienst tun.
Ich wünsche unseren neuen Ministranten alles Gute und Gottes Segen, Euer Kreisdechant Franz Brei

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Komm hl. Geist Jesu Hochfest Pfingsten

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Liebe Pfarrangehörige von Deutschkreutz!
Der hl. Geist ist nicht irgendwo oder irgendwas, „Er ist in dir“. Er wurde uns im hl. Firmsakrament geschenkt. Und es macht Sinn die Firmgnade zu erneuern. Durch das treue Gebet und in der Liebe zu den Sakramenten der Kirche wird der hl. Geist Jesu in jedem Menschen lebendig.
Pfingsten hat auch was mit Feuer zu tun. In der hl. Schrift ist die Rede von „Feuerzungen“ die auf Maria und die Aposteln herabkamen. Mit seinen 7 Gaben möge er uns erneuern und im Glauben stark machen.
Wir dürfen uns nicht vom Zeitgeist dieser schnelllebigen Zeit erdrücken lassen. Mit dem Blick auf den Geist Gottes werden für uns neue Wege geöffnet die unsere Welt nicht geben kann. Bitten wir den hl. Geist er möge seine Kirche führen und leiten.
Gesegnete Pfingsten
Kreisdechant Franz Brei

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Auf dem Weg nach Lourdes ein unvergessliches Erlebnis

Liebe Pfarrangehörige von Deutschkreutz!

Trommler-2019-5-3Das alte Marienlied „Es blüht der Blumen eine“ wird gerne an verschiedenen Wallfahrtsorten gesungen. Der Marienmonat Mai ladet uns ein, auf die Himmelskönigin zu schauen. In ihrem Monat werden auch in unsere Kirchen die Altäre mit Blumen festlich geschmückt.
Auch bei unserer Lourdeswallfahrt im vergangenen Monat konnten wir sehen, wie die gekrönte Marienstatue auf dem Rosenkranzplatz von den Pilgern täglich mit Blumen geehrt wird. Besonders ergreifend war auch der Besuch in der Gnadenkapelle Mariastein im schweizerischen Kanton Solothurn, wo wir die Stiegen hinabgestiegen sind zur lächelnden Muttergottes im Felsen. Wieder einmal mehr zeigt sich, dass die Himmelskönigin Macht hat über die Herzen der Menschen wenn wir sie darum bitten. „O Maria Gnadenvolle schönste Zier der Himmelsau´n …“ auch mit diesem alten Marienlied wird Maria ganz besonders besungen auf uns zu schauen.
Mit dem Hochfest Christi Himmelfahrt öffnet sich ein Stück Himmel für jeden einzelnen der zu Christus hinaufschaut. Jesus und Maria sind in der Herrlichkeit des Himmels gegangen, auch wir werden dort einmal sein dürfen, wenn wir in der Einhaltung der Gebote Gottes unser Leben gestalten.
Möge Maria unsere Pfarre besonders segnen.
Kreisdechant Franz Brei

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Deine Auferstehung preisen wir Gesegnete Ostern


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Liebe Pfarrangehörige von Deutschkreutz!
Es ist die heiligste Nacht aller Nächte, so wird es schon im Exsultet Ostergesang gesungen. Jesus hat am hl. Kreuz (das wir in Deutschkreutz in der Reliquiennische verehren) den Tod besiegt. Durch seine hl. Auferstehung hat er ewiges Leben und Freude in diese Welt gebracht. Siegreich ist er vom Felsengrab herausgestiegen und seine Herrlichkeit wird im Himmel und auf Erden gepriesen.
Ich lade die ganze Pfarrbevölkerung ein, die österlichen Tage in der Kirche mitzufeiern. Empfangen Sie auch für eine würdige Osterfeier das österliche Bußsakrament damit das Licht des Auferstandenen Jesus euch erleuchten kann.
Gesegnete Ostern wünscht
Kreisdechant Franz Brei

Apostolischer Segen des Papstes für unseren Kapellmeister und seine Familie

 

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Es war sein persönlicher Wunsch für sich und seine Familie den apostolischen Segen von Papst Franziskus zu bekommen. In einem Gespräch mit Kreisdechant Franz Brei konnte dieser Wunsch durch Vermittlung unseres Diözesanbischofs Dr. Ägidius Zsifkovics verwirklicht werden. Der Bischof hat bei seinem Jänner-Besuch in Rom durch die vatikanischen Gremien ermöglicht, dass dieses Ansuchen erledigt werden konnte. Kreisdechant Franz Brei hat bei der Geburtstagsfeier von Oma Maria Kovacs im Auftrag des Diözesanbischofs dieses besondere Schreiben des Papstes übergeben.
Die Pfarre Deutschkreutz gratuliert herzlich.

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Wüste, Fasten, Verzicht

 


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Wüstenerfahrung

Als ich vor einigen Jahren in Jericho in der Wüste bei großer Hitze die hl. Messe gefeiert habe konnte ich spüren, welch eine menschliche Last die Hitze sein kann. Aus der hl. Schrift wissen wir, dass Jesus 40 Tage in der Wüste gefastet hat. Er hat als Mensch gelitten und die Versuchungen des Teufels hautnah erlebt. Sein hl. Fasten, sein Gebet, sein Leiden ist für uns alle zum Segen geworden.
Mit dem Aschermittwoch beginnen diese hl. 40 Tage. Versuchen auch Sie ein kleines Opfer der Entsagung zu tun. Alles was aus Liebe zu Gott im Verborgenen geschieht wird auf das Konto deiner Seele geschrieben. Wenn wir Christen die Fastenzeit nur so irgendwie an uns vorbei gehen lassen haben wir verloren. Die Vorbereitung auf Ostern muss uns treffen und zwar tief in der Seele.
Das Wüstenerlebnis von Jericho zeigt, dass auch in der Hitze des Tages Gott ganz nahe sein kann. „Das ist mein Leib, der für Euch hingegeben wird.“ Gott gibt auch in diesen Tagen des Fastens seine Stärke jenen, die durch menschliche Schwachheit und Sünde niedergebeugt sind. Bereiten wir uns auch durch eine gute Beichte, Beichtaussprache für das große Fest der Erlösung. Ich begleite Euch dazu mit dem priesterlichen Gebet und Segen.
Ich wünsche Euch ein Fasten und Beten, das Gott gefallen kann. Aus dem Leiden wird Segen, aus dem Segen kommt das Licht von Ostern.
Kreisdechant Franz Brei

Bewegende Reise nach Indien

Trommler-2019-3-neu-6Seit 23 Jahren durfte ich erstmals wieder den Subkontinent Indien besuchen. Mit unserem Bischof und der diözesanen Delegation besuchten wir die Partnerdiözese von Eisenstadt, Kanjirapally.
In den 14 Tagen waren wir unterwegs in Krankenhäuser, bei den Ordensgemeinschaften, den Bischöfen und die Heimat des Forchtensteiner Pfarrers Aby Mathew Puthumana. Höhepunkt war die Weihe der neu gebauten Kirche von Kumily.

 

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Taufe, Firmung und Erstkommunion im syromalabarischen Ritus durch Kreisdechant Franz Brei und Pfarrer Aby Mathew Puthumana.

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Diese Ordensschwester erinnerte mich an die hl. Mutter Teresa, die klein aber darum so groß war.

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11. Februar Fest unserer lieben Frau von Lourdes

Trommler-2019-2---1-Seite-3Der 11. Februar 1858 war für das südfranzösische Mädchen Bernadette Soubirous ein einschneidender Tag für ihr kurzes Leben. Beim Holz sammeln an der Grotte Massabielle zeigte sich ganz plötzlich die schöne Dame mit dem weißen Gewand und dem blauen Gürtel. Mit diesem Tag konnte Bernadette zwar die Schönheit des Himmels sehen, aber zugleich musste sie die Abneigung, den Spott und die Verachtung nicht weniger Menschen erfahren. Bis das Wunder von Lourdes von einer kirchlichen Kommission anerkannt wurde musste das kleine Mädchen viele Schmähungen und Unrecht über ihre Seele ergehen lassen. 18 mal zeigte sich Maria in der Grotte mit den besonderen Botschaften für die damalige aber auch für unsere Zeit.
Lourdes ist ein Ort wo Himmel und Erde sich berühren. Die vielen tausende Kranken bekommen gerade an diesem Ort Trost und Kraft um ihre Krankheit zu tragen. Nicht wenige durften sogar plötzlich wieder geheilt werden. Auch die unzähligen seelisch erkrankten Menschen können dort neu aufatmen. Demut, Einfachheit des Herzens und die Bereitschaft zum Gebet wurde für Bernadette ein Auftrag des Himmels die Botschaft des Glaubens jenen zu verkünden, deren Herz verschlossen ist.
Kreisdechant Franz Brei

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WER oder WAS bringt mir Glück für das Neue Jahr 2019?

Liebe Pfarrangehörige von Deutschkreutz!
Mit dem Jahreswechsel werden viele Wünsche die wir weitergeben selbstverständlich. Aber was ist Glück für jeden einzelnen? Ist es ein finanzieller Treffer im Lotto? Sind es Stunden wo wir happy sind oder vom Erfolg überschüttet werden?
Meistens ältere Menschen sagen beim Gratulieren den Satz: „Das Wichtigste ist die Gesundheit!“ Sagen sie das auch in Anwesenheit eines kranken Menschen oder sind sie so einfühlsam und klug gerade dort zu schweigen. Ist nicht die Gesundheit der Seele was vom Wichtigsten? Braucht nicht der Mensch von heute oft seelische Hilfe? Ist nicht ein körperlich starker Mensch oft ein seelisch zutiefst gekränkter und schwacher Mensch?
Ich wünsche der ganzen Pfarrfamilie für das neue Jahr, dass alles was uns aufgelegt wird wir in der Kraft des Gebetes tragen können. Ich wünsche, dass Hoffnung und Vertrauen dort stark werden wo Verzweiflung und Mutlosigkeit herrschen.
Kein Hufeisen, Rauchfangkehrer, Schweinchen oder Kleeblatt bringen Glück allein, du selbst bist es, der mit der Hilfe Gottes dieses Jahr so gestalten kannst, dass Glück dich glücklich machen kann.
Kreisdechant Franz Brei

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Gott ist ein Mensch geworden weil er uns Menschen liebt

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Grüß Gott!
Mit großer Freude und aus innerster Überzeugung habe ich an dieser neuen CD mit Weihnachtsliedern – erstmals mit Liedern in deutscher, kroatischer und ungarischer Sprache – aus Anlass „200 Jahre Stille- Nacht-Lied“ mitgemacht. Weihnachtslieder erinnern uns alle an unsere Kindheit sowie an die schönste Zeit im Jahr, in der wir auch selber Weihnachtslieder singen – ganz sicher das bekannteste und schönste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht.“
Möge diese neue CD mit Weihnachtsliedern Ihnen viel Freude bereiten, sie an die Botschaft von Weihnachten erinnern und im Herzen berühren, damit Sie in dieser oft finsteren und friedlosen Welt, Lichtträger und Friedensboten sind!
Das Jesuskind von Betlehem begleite sie mit seinem Segen!
+Ägidius Zsifkovics
Bischof von Eisenstadt

Gedanken des Dechants

Möge aus der Weihnachtskrippe das Licht von Bethlehem in euren Herzen aufleuchten. Seid in Eurem Leben für den Nächsten ein Lichtträger. Werdet Menschen die Hoffnung und Licht ausstrahlen. Betet mit den Kindern das hl. Kind in der Krippe an.
Feiert Weihnachten ganz bewusst bis zum Tag der hl. drei Könige und lasst Euch vom Geist der Welt nicht treiben. Mit den Hirten und Engel beten wir Jesus mit großer Ehrfurcht und Dankbarkeit an. Mit Maria und dem hl. Josef knien wir nieder und bringen Gott das Gold unserer Seele, die Liebe unseres Herzens zur Krippe.
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden die guten Willens sind.
Kreisdechant Franz Brei

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Tor zum ewigen Leben

Allerseelenmonat

Trommler2018-11-2Liebe Pfarrangehörige von Deutschkreutz!

In unserem Leben müssen wir durch viele Türen und Tore. Jeden Tag verlassen wir die Haustür. Um den Lebensunterhalt zu bestreiten gehen wir durch die Tür zum Arbeitsplatz. Wenn wir den Arzt aufsuchen müssen wir durch die Tür in die Ordination. Wir durchschreiten die Tür zum Einkaufen, ins Gasthaus, ins Vereinshaus. Manche Türen führen auch zum Richter, zum Staatsanwalt, bis ins Gefängnis. Andere Türen der Freude, weil ein Kind geboren wird, in den Kreissaal, wieder andere zur Hochzeit, zur Geburtstagsfeier oder sonst zu einem Jubiläum. Die Kinder und Schüler öffnen täglich die Türen in den Kindergarten und zur Schule.
Ab und zu wird uns eine Tür nicht geöffnet, vielleicht sogar zugehauen. Die letzte Tür deines Lebens ist dir sicher, es ist die Tür des Todes, zum Friedhof oder zum Krematorium.
Mit dem Tod, so glauben wir Christen, wird uns das himmlische Tor geöffnet wo Christus uns richten wird.
Im Monat November gedenken wir unseren lieben Verstorbenen, für sie sollen wir beten. Im Gebet der hl. Messe, beim Rosenkranzgebet und beim Beten auf unseren Friedhöfen verbinden wir uns mit den Toten. Es ist ein Gang der besonderen Liebe zu ihnen.
Auch das besondere Ablassgebet der Kirche möge den Verstorbenen geschenkt werden. Dazu müssen die kirchlichen Richtlinien erfüllt werden:
Glaubensbekenntnis, Vater unser, Gegrüßet seist du Maria, Ehre sei, Gebet nach Meinung des hl. Vaters ein Gebet, Empfang des hl. Bußsakramentes, gläubiger Kommunionempfang (siehe Schaukasten).
Euer Kreisdechant Franz Brei

Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat.

Peter Rosegger